Never test the depth of the water with both feet.

Auch Schlittenhunde sind steuerpflichtig

Geschrieben in Meldung des Tages von Woyng am Freitag, 21. Oktober 2005 12:50

Hier gefunden.

Ich stelle mir gerade einige skurrile Szenen auf dem Finanzamt vor…

Gestern nachmittag im Elsaß

Geschrieben in Alles andere von Woyng am Sonntag, 16. Oktober 2005 18:27

Zwei ältere Herren im Gespräch:

“Oh, hosch heit dei Krawättl o ?”
“Jo, isch war grad uff ner Beerdigung.”

SCM? BPM? AOK?

Geschrieben in Alles andere von Woyng am Mittwoch, 12. Oktober 2005 11:32

Am Samstag war so ein schöner sonniger Tag, da habe ich, gut gelaunt, mir mal wieder die einheimische Tageszeitung gekauft. Und beim Durchblättern eine tolle Anzeige entdeckt:

ProConsulting -> Strategy, Process, Technology
ProFocus -> SCM, SRM, CRM, BPM, Change
ProClient –> Automotive, Discrete, Chemical, Pharma
ProEmployee -> Work-Life-Balance

BEWERBERBRUNCH

Wir suchen Experten aus einem der oben genannten Bereiche.

NEUGIERIG?

Natürlich war ich neugierig…das ist das erste Stellenangebot, bei dem ich keinen Schimmer habe, ob ich als Web-Programmierer das nun kann oder nicht.

Die WebSite der Firma war auch nicht aufschlußreicher. Business Transformation & Organization? Product Lifecycle Management? Employees & Consulting Competencies? Development! Ah. Doch was für mich?

Den Link zur “English Version” hätten sie sich auch sparen können!

Also 2 Tage später (sprich heute) dort angerufen. Ich war ja neugierig.

Ich: Guten Tag, mein Name ist …, und ich habe am Samstag Ihr Stellenangebot gelesen.
Sie: Ja.
Ich: Und weil darunter stand: “Neugierig?” dachte ich, ich rufe mal an, weil ich neugierig bin…ich habe nämlich keine Ahnung, was Sie eigentlich suchen. Ich bin Web-Programmierer.
Sie: Äh…wir…äh…sind Hauptsächlich im Bereich Supply Chain Management tätig.
Ich: Was ist das denn?
Sie: Das ist das gleiche wie Versorgungskettenmanagement.
Ich: …?…
Sie: Die Lieferkette der einzelnen Güter innerhalb eines Unternehmens.
Ich: …!?…
Sie: Wir sind eine Unternehmensberatung
Ich: Oh. Aha.
Ich: Dann suchen Sie wohl keine Web-Programmierer?
Sie: Nein.
Ich: Aber da steht doch IT und Development…ist damit dann ein anderes Development gemeint?
Sie: Ja
Ich: Aha. Vielen Dank. Auf Wiedersehen.
Sie. Auf Wiedersehen

Marketing…

Geschrieben in _to_read_ von Woyng am Samstag, 08. Oktober 2005 19:05

…oder: Wie erreiche ich diejenigen, die meine Musik hören möchten?

2 sehr interessante Artikel von Bob Baker:

Three simple words that can dramatically improve your marketing efforts

10 Ways to ‘Make’ This Your Best Music Year Ever

Gerdski und der Müll…

Geschrieben in Alles andere von Woyng am Freitag, 07. Oktober 2005 22:29

…eine wahre Geschichte.
(Ist etwas länger her, aber ich muß das jetzt hier einfach loswerden)

Also, es war so, daß ich am Dienstag, dem 29. Januar 2002 am frühen Nachmittag in meinem Arbeitszimmer saß und zufällig aus dem Fenster sah. Da erblickte ich einen Müllwagen, der die kleinen grünen Biomülltonnen leerte, die auf meiner Straßenseite standen; noch ca. 300 Meter entfernt. Ich dachte “Oh Scheiße…schon wieder den Biomüll vergessen?!?”, rannte nach unten, um einen Blick auf den neuen Müllkalender 2002 zu werfen und bemerkte, daß heute tatsächlich Biomüllabfuhr war. Ich habe mein Studium mit 1.6 abgeschlossen, diesen Kalender aber noch nie verstanden.

Die kleine grüne Tonne hinten im Abstellraum war schon fast voll und sonderte die ihr eigenen Gerüche ab, deshalb beeilte ich mich, dieselbe von hinten durch die Wohnung zur Haustüre zu rollen und diese zu öffnen.

Als ich gerade die Tonne nach draußen schob, sah ich den Müllwagen, der an mir vorbeifuhr, und der Mann, der hintendraufstand, sah mich lange und neugierig, aber unbeteiligt, an. Ich schon die Tonne an den Straßenrand und dachte, der Fahrer könnte vielleicht in den Rückspiegel blicken und zu mir zurückkehren. Tat er aber nicht…er fuhr die Straße weiter und leerte weiterhin alle Tonnen auf meiner Straßenseite…außer meiner.

Ich dachte: Der Wagen kommt bestimmt gleich wieder auf der anderen Straßenseite zurück und wartete ein bißchen. Ich wußte aber nicht, ob auf der anderen Seite der Müll schon abgefahren wurde oder nicht. In den Tonnen der Nachbarn wollte aber auch nicht nachsehen…das wäre mir dann doch zu peinlich gewesen.

Es tat sich nichts, deshalb dachte ich, daß es sinnvoll sein könnte, meine Tonne auf die andere Straßenseite zu schieben, vor den Schuppen eines Hauses, das derzeit unbewohnt ist. Die Müllmänner würden denken, daß da jemand wohnt, und die Tonne leeren. Hoffentlich weiß aber keiner von ihnen, daß das Haus unbewohnt ist. Dann würden sie wissen, daß ich die Tonne dorthin gestellt habe und sie überhaupt nicht mehr leeren.

Ich zog also die Tonne über die Straße. Genau in diesem Moment kam Leben in die sonst immer gähnend leere, ruhige Straße…Autos fuhren vorbei, der Installateur 2 Häuser weiter kam mit seinem Gesellen von der Mittagspause zurück, und eine Frau schob einen Kinderwagen vor sich her. Jeder sah mich seltsam an…hätte ich wohl auch gemacht.

Die Tonne stellte ich vor dem Schuppen ab und ging wieder zurück über die Straße. Dabei versuchte ich, normal und unauffällig auszusehen, was mir aber vermutlich nicht gelang.

Ich ging wieder ins Haus. Nach 15 Minuten ging ich wieder über die Straße, um, nachzusehen, ob die Tonne mittlerweile geleert wurde. Nix. Ich war mir sicher, daß der Müllwagen heute nicht mehr auf der anderen Straßenseite zurückkommt, schob die Tonne wieder über die Straße und stellte sie vor meinem Haus ab, nicht genau wissend, was ich jetzt damit anfangen soll.

Ich ging wieder ins Haus. Nach wenigen Minuten hörte ich von draußen das charakteristische Geräusch eines langsam fahrenden und mit der Druckluftbremse bremsenden LKWs (“(brabbelbrabbelbrabbel—pfffffffftttttttt—brabbelbrabbelbrabbel”). Ich wußte genu, daß das der Müllwagen war, rannte nach unten und sah ebendiesen, diemal von rechts nach links an mir vorbeifahren. Meine Tonne war natürlich nicht geleert…warum auch? Stand ja schließlich auf der falschen Seite!

Der Müllwagen bog an der T-Kreuzung, die 50 Meter von meinem Haus entfernt ist, in die Sackgasse ein, und das war meine Chance! Ich zog die Biotonne zur Kreuzung und wartete dort auf die unvermeidliche Rückkehr des Müllwagens. Oder war es doch keine Sackgasse? Eigentlich schon, aber so lange wohne ich hier noch gar nicht.

Ich stand also mit der Tonne an der Straßenecke, wo plötzlich wieder relativ viel los war für dieses kleine Dorf, und muß wohl ziemlich doof ausgesehen haben.

Ein Auto kam vorbei. Ich schämte mich etwas angesichts der peinlichen Situation und versuchte, unbeteiligt zu wirken. Das Auto bog an der Ecke ab und fuhr weiter.

Der Müllwagen kam nicht. Ich wartete ca. 10 Minuten, und da kam er zurück! Ich mußte jetzt unbedingt verhindern, daß er mir ein drittes Mal entwischt, und hätte mich vermutlich auch vor ihn auf die Straße geworfen. Ich winkte dem Fahrer unmißverständlich zu. Der sah mich kurz an, fuhr aber weiter. Ich dachte: Scheiße! Aber als der Wagen an mir vorbeigezogen war, hielt der Fahrer doch an, und der Hintermann nahm nach einem kurzen prüfenden Blick den Tonneninhalt in Empfang.

Ich erklärte kurz meine Situation und daß ich den Termin vergessen hatte, und er meinte in breitestem Pfälzisch: “Kää Problääm. Wenn mer do sinn, simmer do.” Ich dachte: “Aha”, bedankte mich und zog die leere Tonne zurück über die Straße.

Nie finde ich wo Niwo :-(

Geschrieben in _to_read_ von Woyng am Samstag, 01. Oktober 2005 13:02

Gerade in meiner Mailbox … neue eBay-Angebote (Ausschnitt):

——-
Artikelbezeichnung: Volvo 740,940 = 2 neue Niwostoßdämpfer Hinten
Preis: EUR 99,00
Gebote: 0

(…etc…)
——-

Manche Stoßdämpfer haben offensichtlich mehr Niwo als ihre Besitzer.
Vielleicht sollte man bei Kommunikationsproblemen mit anderen Zeitgenossen mal versuchen, sich mit deren Stoßdämpfern zu unterhalten?!?

Oder ist das am Ende so ein Stoßdämpfer, der nie wo funktioniert! *rotfl* Will ich dann lieber nicht kaufen!

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