Neue Serie: Der große Kerwe-Test (Pfalz)

Geschrieben in My Home von Woyng am Donnerstag, 31. Mai 2007 23:15

Heute: Teil 1: Die Strauwe-Kerwe in Sarnstall

Es begab sich aber zu der Zeit, daß…ups…falscher Anfang…also:

Am Sonntag begaben sich der Autor dieser Zeilen und seine LAG auf den beschwerlichen Weg ins 3 km entfernte Sarnstall (ugs: “Saustall”, weil es dort wegen der ortsansässigen Papierfabrik immer so stinkt), um dort die sagenumwobene Strauwe-Kerwe zu besuchen. Strauwe…das ist ein typisches Sarnstaller Gebäck…erinnert ein bißchen an eine fritierte Dornenkrone mit Puderzucker; eine Kalorienbombe, aber nicht komplett unlecker. (Zufällige Besucher des Dorfes können am Strauwe-Brunnen eine metallene Nachbildung bewundern.)

Dort angekommen stellten sich gerade auf einem etwa 40×20 Meter großen “Festplatz” der örtliche Fanfarenzug “Queichtal-Musketiere” in Formation auf. Das dauerte etwa 15 Minuten und sah vorher etwa so aus wie nachher. Es wirkte ein bißchen wie durch zähe Gummibänder miteinander verbundene Kugeln. 3 Reihen à 5 Musketiere, mit dem Fahnenschwinger ganz hinten als eine Art orientierung bietender Nordstern.

Dann ging es los. Lustlos dargebotene Fanfarenklänge mit einer viel zu lauten, um etwa einen Viertelton gegen das Gesamtensemble verstimmten Tröte (offenbar eine Trompete). Irgendein typisches Fanfarenzugsstück. Alle Musiker hatten dabei einen komplett lethargischen, zur Musik aber durchaus passenden, unbewegten Gesichtsausdruck.

Dann begrenzter Applaus von Bierbänken, dann 5 Minuten Pause, ohne ersichtlichen Grund. Die Virtuosen standen genauso da wie zu Zeiten der Darbietung der ersten Fanfarenwerkes. Danach wieder ein Stück, wobei es schwerfiel, es vom ersten zu unterscheiden.

Der kartoffelartige Fahnenschwinger im Hintergrund ging seiner Arbeit nach, wobei er der Mimik der restlichen Truppe in nichts nachstand. Es war nicht zu erkennen, ob sich sein Rhythmus und die Zeiten der Schwingung und der Ruhe irgendwie an der restlichen Truppe orientierten, gleichwohl kann man jedoch feststellten, daß er zu den gebläselosen Zeiten nicht schwang.

So ging es dann weiter, immer 5 Minuten Geräusch, 5 Minuten nicht. Nach 3 Durchgängen dieser Art beschlossen wir dann, den vorher entdeckten, südlich verlaufenden Fluchtweg zu nutzen und die Veranstaltung vorzeitig zu verlassen.

Schade, daß hier keine Audio-/Video-/Bildaufnahmen von diesem Event vorhanden sind.

Fazit: Ein angenehmer Sonntagnachmittags-Spaziergang, aber die Veranstaltung ist in dieser Art nicht zu empfehlen.

Was wird uns wohl am nächsten Wochenende erwarten?

Bleiben Sie dran…

Drum komm zu uns…hier ist was los…

Geschrieben in _to_hear_ von Woyng am Donnerstag, 24. Mai 2007 14:25

…dort im schönen Beckenhof:

http://www.beckenhof.de/

In der Mitte klicken auf “NEU: Unser neues Beckenhof Lied ab sofort online anhören!”

Samorost 2

Geschrieben in Alles andere von Woyng am Dienstag, 22. Mai 2007 22:55

Juhuu…das Kultspiel SAMOROST hat eine Fortsetzung!

SAMOROST 2

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